Ein-Schritt-Verfahren (one-step methods)

  • Newton-Verfahren (komplex)
  • Halley-Verfahren (komplex)
  • Schröder-Verfahren (komplex)
  • Householder-Verfahren (komplex)
  • Basto-Verfahren (komplex)
  • Whittaker I -Verfahren (komplex)
  • Whittaker II -Verfahren (komplex)
  • Euler-Chebyshev-Verfahren (komplex)
  • Sekanten-Verfahren (komplex)

Newton-Verfahren für komplexe Funktionen

Das Newton-Verfahren für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ beruht auf der Iterationsvorschrift

Für die Herleitung, weitere Details, Konvergenzordnung q, Effizienzindex CE siehe unter Newton-Verfahren für reelle Funktionen.


Halley-Verfahren für komplexe Funktionen

Die Iterationsvorschrift für das Halley-Verfahren für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ lautet

Für die Herleitung, weitere Details, Konvergenzordnung q, Effizienzindex CE siehe unter Halley-Verfahren für reelle Funktionen.


Schröder-Verfahren für komplexe Funktionen

Das Schröder-Verfahren für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ beruht auf der Iterationsvorschrift

 

Für die Herleitung, weitere Details, Konvergenzordnung q, Effizienzindex CE siehe unter Schröder-Verfahren für reelle Funktionen.


Householder-Verfahren für komplexe Funktionen

Das hier betrachtete Householder-Verfahren [1], [2] für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ beruht auf der Iterationsvorschrift

Es hat die Konvergenzordnung q = 3 und den Effizienzindex CE = 1.442.

 

Quellenverweise

 

[1]   https://mathworld.wolfram.com/HouseholdersMethod.html

[2]   https://de.wikipedia.org/wiki/Householder-Verfahren


Basto-Verfahren für komplexe Funktionen

Die Iterationsvorschrift für das Basto-Verfahren für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ lautet [1]:

Das Verfahren besitzt die Konvergenzordnung q = 3 bei einem Effizienzindex CE = 1.442.

 

Quellenverweise

 

[1]     M. Basto et al., A new iterative method to compute nonlinear equations (2006),
         Applied Mathematics and Computation 173 (2006), (468–483)


Whittaker- Verfahren (I) für komplexe Funktionen

Das von Whittaker entwickelte Verfahren mit konvexer Beschleunigung (engl. convex acceleration) beruht auf dem Newton-Verfahren und besitzt die Konvergenzordnung q = 2 und den Effizienzindex CE = 1.26.

Angewandt auf komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ lautet die Iterationsvorschrift:

Die Anwendung des Verfahrens für einige komplexe Funktionen finden Sie unter Basins of Attraction.

 

Quellenverweise

 

[1]   J. M. Ortega, W. C. Rheinboldt, Iterative solution of nonlinear equations in several variables (1970),
       Monographs Textbooks Comput. Sci. Appl. Math., Academic Press, New York, 1970, S.181 ff


Whittaker-Verfahren (II) für komplexe Funktionen

Whittaker entwickelte sein Verfahren mit konvexer Beschleunigung  (s. Whittaker I - Verfahren) weiter zu einem Verfahren mit doppelt konvexer Beschleunigung (engl. double convex acceleration) [1]. Das neue Verfahren hat die höhere Konvergenzordnung q = 3 bei einem Effizienzindex CE = 1.442. Die neue Iterationsvorschrift, angewandt auf komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ, lautet:

 

Quellenverweise

 

[1]   M. Heydari, G.B. Loghmani (2014) Third-Order and Fourth-Order Iterative Methods Free from Second
       Derivative for Finding Multiple Roots of Nonlinear Equations
, CJMS 3(1)(2014), (67-85)

 

[2]   B. Neta, C. Chun, (2013) On a family of Laguerre methods to find multiple roots of nonlinear equations,
       Applied Mathematics and Computation 219 (2013) 10987–11004

http://dx.doi.org/10.1016/j.amc.2013.05.002


Euler-Chebyshev-Verfahren

Das Euler-Chebyshev-Verfahren beruht auf der Iterationsvorschrift

und ist insbesondere für mehrfache Nullstellen, d.h. Nullstellen der Vielfachheit m geeignet, lässt sich aber auch für einfache Nullstellen einsetzen. Es handelt sich um ein Verfahren der Konvergenzordnung q = 3 bei einem Effizienzindex von CE = 1.442.

 

Quellenverweise

 

[1]   M. A. Hernandez, An acceleration procedure of the Whittaker method by means of convexity (1990),
       Zb. Rad. Prirod.-Mat. Fak. Ser. Mat. 20 (1990), 27–38


Sekantenverfahren für komplexe Funktionen

Das Sekantenverfahren für komplexe Funktionen f : D   mit  D ⊆ ℂ beruht auf der Iterationsvorschrift

Das Verfahren benötigt außer dem Startwert z0 ϵ B noch einen zweiten Startwert z1 ϵ B, der bei der Berechnung der Einzugsbereiche für verschiedene komplexe Funktionen (Basins of Attraction) in der Regel zu z1 = (0, 0) gesetzt wurde.

 

Für weitere Details, Herleitung, Konvergenzordnung q und Effizienzindex CE siehe Sekantenverfahren für reelle Funktionen.